Der Weg zum Erfolg – Hindernisse Überwinden #1

Der Weg zum Erfolg - Hindernisse Teil1

Der Weg zum Erfolg

Jetzt geht es um die ganz persönlichen Erfolgsverhinderer: um Stolpersteine, die uns nicht von anderen Personen oder von Situationen in den Weg gelegt werden, sondern in uns selbst begründet sind. Sie halten uns davon ab, das vorhandene Potenzial zu 100 Prozent zu nutzen, uns so zu zeigen, wie wir sind, und den Erfolg zu ernten, der uns für unsere Leistungen zusteht. Wenn wir nicht zu den Menschen gehören wollen, die ständig Ausreden haben und den anderen oder den widrigen Umständen die Schuld geben, müssen wir selbst die Verantwortung für unseren Erfolg oder Misserfolg übernehmen. Warum vermarkten wir uns oft schlecht, verkaufen uns unter Wert, sind bei Kritik, Streit und verbalen Attacken so angreifbar, statt souverän zu reagieren?

Die ersten fünf Hindernisse

  1. Schuldgefühle
  2. Angst
  3. Negative innere Einstellung
  4. Mangelndes Selbstbewusstsein
  5. Mangelnde Entscheidungskraft

Schuldgefühle

Oft tragen wir, bewusst oder unbewusst, quälende, leistungshemmende Schuldgefühle mit uns herum. Weil wir das, was wir tun sollten, tun müssten oder was uns gut täte, nicht tun. Oder weil wir umkehrt permanent das tun, was wir nicht tun sollten oder was nicht gut für uns ist. Wir fühlen uns dann unwohl, sind unzufrieden mit uns und anderen und signalisieren dies nach außen. Wir haben den Kopf nicht mehr frei für wichtige Dinge, weil wir viel zu viel mit uns selbst beschäftigt sind und innere Dialoge wie „Ich sollte unbedingt …“ unser Leben bestimmen. Dadurch verlieren wir die Wahrnehmung nach außen, bekommen vieles nicht mehr mit und bringen nicht mehr 100 Prozent persönlicher Leistung. Mein Tipp: Tun Sie das, was Sie am meisten hassen oder was Ihnen richtig gut tut, jeden Tag zuerst!! In beiden Fällen sind Sie danach bestens für den Tag gerüstet: Entweder haben Sie die größte Hürde bereits gemeistert und der Rest des Tages wird für Sie leicht. Oder Sie haben sich durch Spaß und Freude für die noch anstehenden Aufgaben gut motiviert. Wichtig ist, dass Sie das, was Sie gern tun, mit vollem Bewusstsein genießen – selbst wenn Sie im Grunde genommen genau wissen, dass es Ihnen nicht gut tut. Beispiel rauchen: Wenn Sie davon nicht loskommen können, dann sollten Sie jede Zigarette ganz bewusst genießen. Nebeneffekt: Ihr Tabakkonsum wird ganz erheblich sinken, wenn Sie auf die „nebenher“ gerauchten Zigaretten verzichten.

Angst

Ängste bestimmen das Leben vieler Menschen. Sehr häufig klären wir nicht, wovor genau wir Angst haben, wann und wie sie auftritt. Ich begegne bei meiner Arbeit oft Menschen, die Redeangst haben. Wenn ich sie dann frage, seit wann Sie dieses Gefühl haben, wie es sich äußert und ab wie vielen Zuhörern es auftritt, dann ernte ich zumeist Schweigen. Sie wissen es nicht! Wie, frage ich Sie, soll sich dann irgendetwas ändern? Das Schlimme an Ängsten ist, dass sie unser Leben und Handeln stark einschränken. Trotzdem werden viele Ängste akzeptiert, geduldet oder manchmal auch unterdrückt und totgeschwiegen. Dabei ist Angst eine normale menschliche Reaktion. Und: Angst wird von uns gemacht! Wir haben also Einfluss darauf.

Mein Tipp: Wovor auch immer Sie Angst haben: Stellen Sie sich diesem Gefühl, fragen Sie sich, wovor genau Sie sich ängstigen, wann, wie und in welchem Zusammenhang die Angst auftritt. Und machen Sie sich immer klar, dass Sie selbst diese Angst in sich auslösen, also auch steuern können. Lesen Sie dann noch einmal das Kapitel „Die eigenen Gefühle steuern“ in Schritt 1.

Negative innere Einstellung (Erwartungshaltung)

Woran glauben Sie? Was erwarten Sie vom morgigen Tag? Was halten Sie von sich selbst und von anderen? Was, glauben Sie, sollen wohl diese drei Fragen? Es geht um Ihre innere Einstellung, oft auch als Erwartungshaltung bezeichnet. Letzteren Begriff halte ich für ungeeignet und wenig motivierend, da er mit Erwartung, also auch mit (ab-)warten zu tun hat. „Einstellung“ finde ich erheblich geeigneter für das, worum es geht: nämlich um Ihre innere Zielsetzung, sozusagen Ihre ureigenste Programmierung, Ihr persönliches Weltbild. Positiv oder negativ? Wie sehen Sie sich selbst, die Welt und die Menschen um sich herum? Was Sie erwarten, wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eintreten – die so genannte sich selbst erfüllende Prophezeiung tritt in Kraft. Alberner Hokuspokus oder ernst zu nehmende Tatsache? Letzteres, und das ist schnell erklärt. Weil Sie, je nachdem ob Sie eine positive oder eine negative Einstellung haben, eben genau entweder das Positive oder das Negative wahrnehmen, beachten und somit verstärken. Nehmen wir an, Sie besuchen einen neuen Kunden. Sie haben von anderen gehört, dass er harte Preisverhandlungen führt, und nun warten Sie förmlich darauf (und hier passt dann der Begriff Erwartungshaltung), dass der Kunde mit dem Feilschen anfängt. Sie achten auf nichts sonst; die vielen wertvollen anderen Signale, die er Ihnen sendet, nehmen Sie überhaupt nicht wahr. Mein Tipp: Machen Sie es sich zum motivierenden Sport, an neuen Situationen, Menschen und Herausforderungen das Positive zu suchen. Sie werden es finden! Und eines verspreche ich Ihnen: Egal, worum es geht, es macht viel mehr Spaß.

Mangelndes Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein wird im oft mit starkem, erfolgreichem Auftreten verbunden. Da ist auch etwas Wahres dran. Ein gutes Selbstbewusstsein entspringt der Kenntnis von den eigenen Stärken und Defiziten, den persönlichen Werten und Zielen.Selbstbewusste Menschen wissen ganz genau, was sie wollen: von sich selbst, von anderen und generell vom Leben. Nur so kann es funktionieren. Denn wie wollen Sie erfolgreich sein, ihre Fähigkeiten optimal einsetzen, mit Ihren Schwächen umgehen, Ihren Zielen entsprechend leben, wenn Sie diese nicht sehr genau kennen. Das eine bedingt das andere. Mein Tipp: Nehmen Sie sich hin und wieder etwas Zeit für sich selbst: Schreiben Sie auf, wie Sie Ihre Stärken und Defizite einschätzen, wer Ihnen wichtig ist, worauf Sie stolz sind und definieren Sie Ihre persönlichen Ziele. Das schafft Klarheit, macht sogar Spaß. Und: Handeln Sie danach!

Mangelnde Entscheidungskraft

Können Sie sich oft nicht entscheiden, fühlen sich unentschlossen und zögern? Der Kopf sagt das eine, der Bauch das andere? Das wäre nicht weiter schlimm, wenn wir nicht manchmal eine Entscheidung schnell herbeiführen müssten, ohne eine Nacht darüber schlafen zu können. Mein Tipp: Ich empfehle Ihnen eine grundlegende Überlegung, die Ihnen für Ihre künftigen Entscheidungen sehr hilfreich sein kann. Denken Sie nach und fragen Sie sich: Wie habe ich bisher meine größten beziehungsweise erfolgreichsten Entscheidungen gefällt? Spontan oder überlegt, rational im Kopf oder eher instinktiv aus dem Bauch heraus? Allein oder mit anderen? Machen Sie den Gegentest: Wie haben Sie die eher unglücklichen Entscheidungen getroffen, also diejenigen, die Sie im Nachhinein gern ändern würden? Nun kennen Sie Ihr individuelles erfolgreiches Entscheidungsmuster.

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