Erfolg im Beruf – Hindernisse überwinden #3

Erfolg im Beruf - Hindernisse Teil 2

Erfolg im Beruf

Was sind die ganz persönlichen Erfolgsverhinderer? Das sind Stolpersteine, die uns nicht von anderen Personen oder von Situationen in den Weg gelegt werden, sondern in uns selbst begründet sind.

Die letzten vier Hindernisse

  1. Mangelnde Begeisterung
  2. Neid
  3. Ablehnung und Enttäuschung
  4. Unpräzise, negative und wirkungsarme Sprache

Mangelnde Begeisterung

Begeisterung – für sich selbst, für Freunde und (Ehe-)Partner, für (berufliche) Ziele, überhaupt das ganze Leben – sorgt für mehr Lebensfreu(n)de, weckt zusätzliche Energiereserven, spornt Sie zu Höchstleistungen an! Echte Begeisterung ist eine wohl unerschöpfliche Energiequelle der Menschheit. Haben Sie einmal beobachtet, wozu ein wirklich begeisterter Mensch fähig ist? Weder Zeit noch irgendwelche Hindernisse spielen dann eine Rolle. Aber: Begeisterung will, wie jede andere Fähigkeit auch, geübt werden! Viele Menschen haben es einfach nicht gelernt oder verlernt, sich zu begeistern. Und wir suchen das beglückende Erlebnis wohl zu oft im Großen anstatt im tagtäglichen Erleben. Mein Tipp: Überlegen Sie ganz in Ruhe Ihre Antworten auf folgende Fragen und schreiben Sie sie auf:

  1. Was begeistert Sie?
  2. Was hat Sie zuletzt begeistert?
  3. Wann und wen haben Sie zuletzt begeistert?

Neid Missgunst ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Untugenden der Menschheit. Sie resultiert aus einem unkonstruktiven Vergleich völlig unterschiedlicher Lebenssituationen, -ziele und -werdegänge und hat immer auch mit einem Mangel an Selbstwertgefühl beziehungsweise fehlender Anerkennung der eigenen Leistungen zu tun. Doch Neidgefühle bringen niemanden weiter, sondern schaden allen Beteiligten, dem Neidhammel selbst, da er sich durch falsche Vergleiche eher demotiviert als fördert und dem Beneideten, da ihm schlicht und einfach Unrecht widerfährt. Wenn ein anderer, bei scheinbar völliger Vergleichbarkeit des Einsatzes oder der Leistung, mehr erreicht hat als Sie, dann ist das fast immer die Folge zusätzlicher Faktoren, die Sie nicht wahrgenommen und berücksichtigt haben. Mein Tipp: Statt einfach nur neidisch zu sein, empfehle ich Ihnen, sich mit dem Beneideten näher zu beschäftigen, ihn vielleicht sogar als Vorbild zu betrachten, von ihm zu lernen und dadurch persönlich zu profitieren.

Ablehnung und Enttäuschung

Wohl kaum etwas anderes wirkt auf Menschen so negativ, Kräfte raubend und demoralisierend wie eine persönliche Ablehnung oder eine Enttäuschung. Unsere Werte, unser Weltbild werden angegriffen, manchmal sogar zeitweise zerstört. Wir neigen dazu, eine Ablehnung sehr persönlich zu nehmen, daher trifft die vermeintliche Anfeindung am Verstand vorbei, direkt mitten ins Herz. In den meisten Fällen werden aber doch nicht wir als Mensch, sondern lediglich unsere Anschauungen und Meinungen abgelehnt. Andere Menschen haben nun einmal andere Weltbilder, Ziele und Prioritäten. Kein Grund, das persönlich zu nehmen! Es gibt nur eines, was in einer solchen Situation zu tun ist: Hinterfragen Sie die Ablehnung. Seien Sie neugierig: Wie denkt der andere, was will er, warum reagiert er so? Das bringt Sie weiter. Ähnliches gilt bei einer Enttäuschung. Enttäuschung heißt nichts anderes, als sich in jemandem getäuscht zu haben. Und das liegt ausschließlich in Ihrer Verantwortung, denn die Rolle, die dieser Mensch nicht zu Ihrer Zufriedenheit erfüllt, haben Sie ihm vorher zugedacht. Finden Sie es nicht auch anmaßend zu glauben, dass der andere absichtlich etwas getan hat, um Sie zu enttäuschen? Mein Tipp: Sie kommen mit einer Enttäuschung oder einer Ablehnung besser klar, wenn Sie folgende Punkte beachten:

  1. Nehmen Sie die Worte beziehungsweise das Verhalten des anderen nicht sofort persönlich.
  2. Trennen Sie Inhalt und Emotion: Worum geht es wirklich?
  3. Hinterfragen Sie: Was denkt, warum handelt der andere so?
  4. Nutzen Sie Ihre Emotionen, wenn überhaupt, nur dazu, um dem anderen ein schlechtes Gewissen zu machen!

Übrigens: Wenn Sie selbst etwas ablehnen oder Ihre Enttäuschung zeigen wollen, bitte ich Sie, es für die andere Seite annehmbar und erträglich gestalten, indem Sie Person und Inhalt trennen: Statt „Sie enttäuschen mich“ sagen Sie „Ich fühle mich enttäuscht“! Ein himmelweiter Unterschied in der Wirkung. Bei Letzterem drücken Sie lediglich ein Gefühl aus, verbinden eine innere Empfindung mit Ihrer Person. Die erste Formulierung hingegen ist eine grobe, fahrlässige Behauptung. Erstens wissen Sie nicht, ob der andere diese Wirkung beabsichtigte, und zweitens drücken Sie ihn in eine Ecke, aus der er ohne Aggression oder Demotivation kaum mehr allein herauskommt. Der Ursprung und die allerbeste Nahrung für viele völlig unnötige, belastende Streits. Bei Lob verhält es sich genau andersherum: Statt „Ich bin begeistert“ sagen Sie lieber „Sie begeistern mich“! So verbinden Sie ihr positives, emotionales Empfinden ganz eindeutig mit der Person des anderen und zeigen Ihre Wertschätzung.

Unpräzise, negative und wirkungslose Sprache

Sprache ist unser Tor zur Außenwelt! Die wahrhaft einzigartige Möglichkeit, uns auszudrücken und mitzuteilen: unsere Gefühle, Gedanken, Ziele, Wünsche und Absichten. Die meisten Menschen sind sich nicht einmal annähernd der Möglichkeiten und Erfolgspotenziale ihrer Sprache bewusst. Achten Sie einmal darauf, wie fahrlässig mit diesem wichtigen Werkzeug oft umgegangen wird. Wie reden Sie? Nutzen Sie die ganze Palette an Möglichkeiten, die Ihnen Ihre Sprache, jedes Wort, bietet? Mein Tipp: Schenken Sie der Sprache mehr Beachtung. Sowohl Ihrer eigenen als auch der anderer Menschen. Achten Sie künftig genau darauf, wie Menschen miteinander sprechen. Welche Worte wirken auf Sie positiv, begeistern Sie sogar? Gibt es Menschen, denen Sie gern zuhören? Wenn ja, warum? Was erfolgreiche, wirkungsvolle Sprache auszeichnet, damit beschäftigen wir uns in Schritt 4 ganz ausführlich und praktisch.

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