Negatives zu Positivem umdeuten

Negatives Umdeuten - Blogartikel

Positive Seiten

Negatives hat auch positive Seiten – nur der Blickwinkel entscheidet! Jedes Wort zählt und kann im entscheidenden Moment den Ausschlag geben. Daher sollten Sie auch die Worte Ihrer Gesprächspartner sehr bewusst beachten. Sie verraten Ihnen sehr viel über die Lebenseinstellung Ihres Gegenübers wie beispielsweise Optimismus oder Pessimismus, Offenheit oder Skepsis und über deren Interesse, Zustimmung oder Ablehnung.

Wenn Sie nicht darauf eingehen, geraten Sie mit Ihren Argumenten schnell in eine Sackgasse. Wie bei der Nutzensprache müssen Sie manchmal auch die Worte anderer in eine positivere Richtung übersetzen. Dadurch geben Sie den Gedanken Ihrer Gesprächspartner den klaren Impuls und den befreienden Spielraum, mit den negativen Worten etwas völlig Neues, Konstruktives und Positives zu verbinden. Spricht Ihr Gegenüber zum Beispiel immer wieder von »schwierig«, dann verneinen Sie dies nicht, sondern sagen Sie lieber: »Ja, es ist nicht leicht/nicht einfach.« Erinnern Sie sich noch? Alles, was auf eine Negation folgt, kommt im Gehirn nicht an. Während Sie mit Ihren Reaktionen dem anderen scheinbar zustimmen, senden Sie an ihn und an sein Unterbewusstsein dennoch die positive Botschaft: »leicht«, »einfach«. Ähnlich verhält es sich, wenn

So können Sie das „Wie“ und „was“ umdeuten

Ihr Gegenüber immer wieder sagt: »Das kann ich nicht!« Dann erwidern Sie darauf beispielsweise: »Ja, das kannst du jetzt vielleicht noch nicht.« Das bewahrt ihm zumindest die Hoffnung. Es gibt zwei Formen des Umdeutens: Sie können entweder die Bedeutung des Wortes selbst oder dessen Zusammenhang verändern. Schauen wir uns die beiden Formen des Umdeutens anhand von zwei typischen Situationen an:

Umdeuten der Bedeutung Hier übersetzen Sie den negativen Begriff in eine positive Bedeutung. Beispiel 1: »Die Schokolade ist ganz schön teuer!« Reaktion: »Ja, die ist bewusst nicht so günstig wie andere. Wir wollen eine exklusive Zielgruppe ansprechen.« Beispiel 2: »Das Auto ist in einem schlechten Zustand!« Reaktion: »Ja, daher ist es auch ein echtes Schnäppchen.«

Umdeuten des Zusammenhangs Sie verändern nur den Kontext, in dem der Einwand des anderen auftritt, also die Situation, den Bezug oder den Zeitrahmen. Beispiel 1: »Die Schokolade ist ganz schön teuer!« Reaktion: »Ja, das stimmt. Und als Geschenk für Sie oder Ihren Partner ist es sicher der richtige Rahmen.« Beispiel 2: »Das Auto ist in einem schlechten Zustand!« Reaktion: »Ja, und daher es ist für Sie als Sammler eben auch ideal zum Restaurieren.«

Fazit

»Schwierig« bleibt schwierig, ein »Das kann ich nicht« wird schnell zum unveränderbaren, negativen Glaubenssatz. Greifen Sie ein und helfen Sie Ihrem Gegenüber, das Ganze hoffnungsvoller, positiver und aus einem völlig neuen Blickwinkel zu sehen. Verändern Sie dazu entweder die Bedeutung des Begriffs selbst, zum Beispiel »teuer« in »exklusiv«, oder ändern Sie den Zusammenhang, also die Situation, den Zeitrahmen oder Bezug, und sagen Sie statt »in schlechtem Zustand« lieber »ideal zum Restaurieren«. So machen Sie es Ihrem Gegenüber leicht, sich von festgefahrenen Meinungen zu lösen und neue Gedanken und Chancen zuzulassen. Er wird es Ihnen danken. Und Ihr Gesprächserfolg auch!

 

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