Gefühle steuern – Positives Denken lernen

Positives Denken lernen - Blogartikel

Positives Denken lernen

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Egal, was Sie in Ihrem Leben erreichen und wovon auch immer Sie andere Menschen überzeugen wollen, der entscheidende Erfolgsfaktor dabei sind Sie selbst. Wer um Himmels willen hat uns nur so sehr darauf programmiert, die Lösung stets in noch mehr fachlicher Weiterbildung, in neuem Wissen und die Probleme meistens bei anderen zu suchen? Alles, was Sie tun und bewirken, hat seinen Ursprung in Ihrer Persönlichkeit. Daher konzentrieren wir uns zunächst auf das „persönliche Fundament“ als wichtige Säule Ihres Erfolgs: Positives Denken lernen.

Negative Gedanken

Wenn Sie nach außen großen Einfluss nehmen wollen, dann sollten Sie dies zuerst einmal in Bezug auf sich selbst tun können. Wohl nichts ist so wertvoll wie die Fähigkeit eines Menschen, mit seinen eigenen Emotionen umgehen und diese bewusst steuern zu können. Wie oft ärgern wir uns über Kleinigkeiten, lassen uns sogar ärgern (ein großer Unterschied!). Jetzt kommt das Tragische: Anschließend ärgern wir uns fast noch mehr darüber, dass wir uns überhaupt über so etwas Unwichtiges oder Nebensächliches geärgert haben. Warum? Nun, weil wir das Gefühl haben, nicht freiwillig, sondern unter Zwang gehandelt zu haben. Weil wir im Nachhinein merken, dass wir kaum eine Möglichkeit hatten, Kontrolle über unsere Gefühle und unser Verhalten auszuüben. Viele denken, das sei nun einmal so – ein beinahe schicksalhaftes Denken.

Unkontrollierte Gefühle

Doch weit gefehlt. Manchmal kommt noch dazu, dass uns unser Verhalten, unsere Worte peinlich sind. Auch der umgekehrte Fall ist möglich: Wir erleben wunderschöne Momente und denken uns später, dass wir uns darüber mehr hätten freuen oder ausdrücklicher bei den beteiligten Personen hätten bedanken sollen. Wie kann all das passieren? Viele von uns leben gefühlsmäßig in einem Lotteriezustand: Alles passiert mehr oder weniger zufällig. Freude findet nicht aktiv, sondern höchstens reaktiv statt. Sollen doch die anderen die Witze machen. Auch negative Gefühle werden unkontrolliert erlebt und ertragen. Doch das muss nicht sein!

Bewusst Gefühle wahrnehmen

Wie ist es bei Ihnen? Lassen Sie den heutigen Tag, die letzten Ereignisse und Entscheidungen Revue passieren. Fragen Sie sich: Wer hat Ihre letzten Entscheidungen getroffen? Sie selbst oder war es die Idee beziehungsweise der Wille anderer? Worüber haben Sie sich zuletzt geärgert? War es das wirklich wert, und haben Sie sich oder haben andere Sie geärgert? War es Ihr freier Wille? Wann und worüber haben Sie das letzte Mal gelacht oder sich gefreut? Haben Sie diesen Glücksmoment aktiv herbeigeführt, oder haben Sie auf das Handeln anderer reagiert?

Gefühle selbst in die Hand nehmen

So wichtig die Hilfe und Unterstützung anderer sein kann, so entscheidend ist ein Höchstmaß an Selbstbeeinflussung für unser Leben. Wir brauchen möglichst viel innere Autonomie, damit wir nicht zu sehr auf die Meinung anderer angewiesen sind, uns durch fremde Kritik, Boshaftigkeit und Angriffe nicht immer gleich aus der Bahn werfen lassen. Das nenne ich echte Freiheit: das wertvolle Gefühl, die innere Überzeugung, sein Leben, sein Glück und seine Entscheidungen weitestgehend selbst in der Hand zu haben. Wir müssen uns nicht ärgern lassen, wenn wir es nicht wollen. Wir können auch ohne äußeren Anlass glücklich sein und aus eigenem Antrieb lachen. Sie können Positives Denken lernen.

Gedanken steuern Gefühle

Wenn wir verstehen, welche Automatismen in uns ablaufen, haben wir viel mehr Möglichkeiten, darauf Einfluss zu nehmen. Was passiert eigentlich in uns, während wir durch den Tag gehen? Es schwirren uns ständig viele Gedanken durch den Kopf. Einerseits als Reaktion auf das, was wir um uns herum permanent wahrnehmen. Andererseits denken wir über das nach, was wir zuvor erlebt haben oder was uns noch bevorsteht. Diese Gedanken sind unser ständiger Begleiter, bewusst oder unbewusst, gewollt oder ungewollt. Und nun kommt das Entscheidende: Es bleibt nicht dabei, denn Ihre Gedanken sorgen für und bestimmen Ihre Gefühle. Das heißt ganz klar, wenn Sie etwas Angenehmes, Positives denken, dann fühlen Sie sich entsprechend und Handeln auch so.

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