Wie wird man erfolgreich? – Hindernisse überwinden #2

Wie wird man erfolgreich - Hindernisse Teil 2

Wie wird man erfolgreich?

Was sind die ganz persönlichen Erfolgsverhinderer? Das sind Stolpersteine, die uns nicht von anderen Personen oder von Situationen in den Weg gelegt werden, sondern in uns selbst begründet sind.

Die nächsten vier Hindernisse

  1. Fehlende oder unklare Prioritäten
  2. Fehlende oder unklare Ziele
  3. Negative Gedanken
  4. Mangelnde Nutzung von Ressourcen

Fehlende oder unklare Prioritäten

Ihre Prioritäten sind quasi die Top 10 Ihres Wollens, die wichtigsten Etappen Ihres Lebens. Prioritäten sind in unserem Leben deshalb so wichtig, weil sie eine Gewichtung und Reihenfolge in unser Handeln bringen. Ohne diese verzetteln wir uns, reiben uns auf. Erst mit ganz klaren Prioritäten entscheiden Sie, was für Sie im Leben besonders wichtig ist. Ist es der Beruf, oder die Partnerschaft? Beides mit derselben Priorität zu belegen heißt, sich nicht entscheiden zu können, was das Allerwichtigste ist. Denn auch hier gilt: Alles auf einmal oder gleichwertig tun zu wollen heißt, nichts wirklich richtig zu tun.

Mein Tipp: Ordnen Sie Ihre Prioritäten und Sie ordnen Ihr ganzes Leben. Nehmen Sie sich einmal die Zeit und den Mut zu entscheiden, was in Ihrem Leben für Sie besonders wichtig ist.

Fehlende oder unklare Ziele

Dies ist ein ganz besonders wichtiger Punkt und der Engpassfaktor überhaupt! Überall wird über Ziele gesprochen: Warum sind sie für uns so wichtig? Nun, Ziele sind der Motor Ihres Lebens! Sie geben Ihrem Handeln eine Richtung, einen tieferen Sinn, sind Ihr aktiver Anspruch an die persönliche Zukunft. Ziele ordnen Ihre Prioritäten, drücken sehr deutlich aus, was Ihnen wichtig ist. Und: Indem Sie sich für ein Ziel entschieden, entscheiden Sie sich fast automatisch gegen ein anderes. Warum aber haben so viele Menschen ein Problem damit, klare Ziele zu definieren und dazu zu stehen? Der Grund ist, dass klare Ziele klare Standpunkte und ebensolche Gedanken voraussetzen. Wenn wir hingegen immer nur träumen, nehmen wir uns zu viel auf einmal vor, wollen oder können uns nicht für eine Sache entscheiden. Dann ist es wie zuvor mit der Wahrnehmung und der Aufmerksamkeit: Sie haben 100 Prozent Energie zu verteilen. Tun Sie dies an zu vielen Fronten gleichzeitig, dann verpufft Ihre Motivation. Das Ergebnis: Nichts passiert, alles bleibt beim Alten und Sie träumen weiter. Mein Tipp: Konzentrieren Sie sich auf wenige Ziele, idealerweise auf nur ein Ziel. Haben Sie mehrere gleichzeitig, dann unterteilen Sie diese unbedingt in kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzungen. Achten Sie darauf, dass Ihr Ziel eindeutig ist in Bezug auf Inhalt, Ort, Personen und Zeitpunkt. Unterteilen Sie gerade größere Ziele in Etappen, also Teilziele, und überlegen Sie sich, wie und wie oft Sie den Erfolg messen wollen. Ein ganz wichtiger Punkt, damit Sie den Weg, die Strategie notfalls rechtzeitig ändern können. Hier noch einige wichtige Voraussetzungen, um Ziele zu erreichen. Echte, konkrete Ziele

  • sind eigenmotiviert,
  • sind positiv,
  • sind nicht vergleichend,
  • stehen in klarem Zusammenhang,
  • sind konkret erfassbar,
  • sind in Teilschritten messbar,
  • sind attraktiv und motivierend,
  • nutzen Ihre Fähigkeiten,
  • passen zu Ihrem Leben,
  • sind richtig organisiert.

Negative Gedanken

Es liegt an uns beziehungsweise an unseren Gedanken und unserem Empfinden, ob wir eine Situation, andere Menschen als gut oder schlecht wahrnehmen. Die entscheidenden Fragen sind:

  • Woran und was denken Sie?
  • Denken Sie überwiegend positiv oder eher negativ?
  • Welchen Einfluss haben Sie auf Ihre Gedanken?

Wir haben darüber gesprochen: Sie allein bestimmen, woran Sie denken, womit Sie sich beschäftigen und worauf Sie Ihre Energie konzentrieren. Ob Sie häufig an Negativerlebnisse aus der Vergangenheit denken oder, und das empfehle ich Ihnen, lieber an Positives und an tolle Chancen in der Gegenwart und der Zukunft. Mein Tipp: Nutzen Sie den erfolgreichen Kreislauf, den uns das Glücksquadrat liefert: Erkennen Sie den wichtigen Zusammenhang zwischen Denken, Erleben und Verhalten. Mehr dazu finden Sie in Schritt 1 unter „Das Glücksquadrat“.

Mangelnde Nutzung von Ressourcen

Die meisten Menschen lassen sich ständig von alten negativen Erfahrungen tyrannisieren statt die positiven Kräfte der Vergangenheit zu nutzen; die unglaublich stimulierende Wirkung glücklicher, erfolgreicher Erlebnisse! Fragen Sie sich jetzt bitte einmal: Wann und wie häufig denken Sie selbst ganz bewusst an Erfolgsmomente? Wie präsent sind sie Ihnen? Viele erfolgreiche und zufriedene Menschen machen sich dieses Schwelgen in Erinnerungen, oft sogar unbewusst, zur regelmäßigen Übung. Und es wirkt! Mein Tipp: Machen Sie eine Reise in Ihre Vergangenheit und überlegen Sie: Was waren die schönsten, glücklichsten oder erfolgreichsten Momente Ihres bisherigen Lebens? Schreiben Sie sie auf. Entscheiden Sie nun, welcher dieser Momente für Sie der beste war? Das ist wichtig, um die große Stimulation und Kraftentfaltung Ihrer Gedanken erleben zu können. Sobald Sie eine Entscheidung getroffen haben, rufen Sie sich diesen Augenblick noch einmal ganz intensiv ins Gedächtnis, um ihn in jeder Einzelheit nochmals zu erleben: den Ort, die Menschen, die Stimmen, die Stimmungen und Ihre Gedanken. Was sehen, hören und empfinden Sie? Machen Sie diese Reise am Anfang in kurzer Zeit mehrmals hintereinander und danach dreimal täglich. Das ist der ideale Einstieg in den Tag, der optimale Energieschub um die Mittagszeit und der beste Abschluss am Abend. Sie werden feststellen, dass es Ihnen von Mal zu Mal leichter fällt und dass es immer schneller geht, die positiven Kräfte dieses herrlichen Moments zu reaktivieren. Was wir alle brauchen, sind möglichst viele dauerhafte positive Gefühle. Ohne äußeren Grund!!

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