Rhetorik: Argumente verbinden

Nutzen Sie Unterschiede positiv

Kaum ein Wort hat eine derartige Wirkung wie das Wörtchen „und“, mit dem wir so gerne unsere eigenen Argumente und Satze verbinden, manchmal sogar bis zu unverständlichen Bandwurmkonstruktionen. Doch auf die brillante Idee, auch die eigenen Gedanken und Argumente mit denen anderer durch ein schlichtes „und“ miteinander zu vereinen kommen wir selten. Dabei gibt es kaum ein Wort, das so schnell für ein echtes Miteinander zwischen Menschen sorgt, so viel an gelebter Offenheit, Toleranz und Wertschätzung ausdruckt wie dieses kleine, unscheinbare Wort.

Unterschiede verbinden

Selbst völlig unterschiedliche Ansichten und eben noch festgefahrene Meinungen lassen sich damit wunderbar verbinden, befrieden und später vielleicht sogar noch einmal neu und konstruktiv angehen. Bei einem rechthaberischen Schlagabtausch, in dem es ohne Rücksicht auf Verluste nur um das Durchsetzen der eigenen Meinung geht, wohl kaum.

„Ich finde, das müssen wir genau so machen!“

„Falsch, das funktioniert doch so gar nicht!“

Und hier die „Und-Reaktion“ :

„O.k., das ist eine Idee. Und ich habe zusätzlich noch einen anderen Vorschlag. Was hältst du davon, wenn wir…?“

Fazit

Durch ein „und“ verbinden Sie verschiedene Meinungen und Argumente. Das lockert auf und fordert eine Atmosphäre des Wohlwollens sowie der Anerkennung und Toleranz für anderer Meinungen.